An Polimeno

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Als ich 1992 mit Kyokushin Karate anfing, habe ich nicht gedacht, dass dieser faszinierende Kampfsport mein Leben so tiefgehend beeinflussen würde. Meine drei Senseis Stanny van Gestel, Etienne van Holt und Lu Eekhaut (Sutani Dojo, Belgien) haben mir einen Weg gezeigt, den ich auch gehen wollte. Schnell war mir klar, dass ich neben den Dojo-Trainings auch an internationalen Turnieren und Lagern teilnehmen wollte. Die Disziplin, der Teamgeist und Spirit zogen mich sehr an und waren - und sind - mir eine grosse Hilfe im täglichen Leben. Ausserdem haben mich die Faszination für Japan und die menschlichen sowie sportlichen Erfahrungen, welche ich dort machen konnte, unheimlich motiviert immer wieder das Beste aus mir raus zu holen und wortwörtlich weiter zu kämpfen. 1998, beim Erlangen des 1. Dans, wurde mir klar, wie vielseitig dieser Kampfkunst wirklich ist.

In den ersten Jahren lernte ich Luigi kennen. Durchs Karate sprachen wir die gleiche Sprache. Seit 1997 gehen wir einen gemeinsamen Weg und der Umzug in die Schweiz erfolgte vier Jahre später. Nach einigen Jahren Training im Polimeno Dojo lagen meine Prioritäten im beruflichen und familiären Bereich. Die Organisation von mehreren internationalen Trainingslagern haben mich in der Zeit als nicht-aktiver Karateka extrem viel Freude bereitet.

Ein Mal infiziert durchs Kyokushin-Virus, lässt es einem nicht mehr los. Die Entscheidung zusammen mit Luigi ein neues Dojo aufzubauen und anderen so zu ermöglichen in dieser Welt einzutauchen, gibt mir viel Energie. Ich bin überzeugt, dass Tomodachi Dojo für viele eine neue Perspektive bieten kann und dass sich daraus tolle Freundschaften entwickeln können.

Tue das was du tust ganz und liebe es vom ganzen Herzen