Kyokushin Karate
Die Kampfkunst – Karate
Karate ist genauso wie Judo, Aikido oder Jujitsu eine waffenlose Kampfkunst, entwickelt zur Selbstverteidigung. Im Judo stehen Wurftechniken, im Aikido und Jujitsu Hebeltechniken und im Karate Stoß- und Schlagtechniken im Vordergrund. Die Philosophie, die dahinter steht ist aber die gleiche: „Nicht das Ziel ist wichtig, sondern der Weg zum Ziel“ und wie wir diesen Weg gehen.
Karate fördert die Koordination, Gelenkigkeit und Schnelligkeit wie kaum eine andere Sportart. Durch das Erlangen von körperlichen und geistlichen Stärken - und dem damit verbundenen Selbstwertgewinn - ist man in der Lage sich eigene Schwächen einzugestehen und Toleranz gegenüber anderen zu üben. Der verantwortungsvolle Umgang miteinander und Disziplin sind traditionelle Werte des Karate. Selbstbewusstsein, Kraft, Dynamik, Ausdauer und Entschlossenheit sind essentielle Eigenschaften und Aufgaben, die den Schüler ständig begleiten.
Der Stil – Kyokushin Karate
Durch die kampforientierte Ausrichtung und das Vollkontaktsystem stellt das Kyokushin Karate eine höchst effektive Selbstverteidigungsmethode dar, in dem der waffenlose Kampf gelehrt wird. Partnerübungen werden stets mit Rücksicht und Achtung gegenüber dem Partner ausgeführt. Je nach Leistungsstand kann dabei mit leichtem Kontakt, im Hinblick auf Wettkämpfe bis hin zum Vollkontakt trainiert werden.
Neben dem Zweikampftraining sind auch das Erlernen von Basistechniken (Kihon) und festgelegter Bewegungsabfolgen (Kata) wesentlicher Bestandteil des Trainings. Im Kihon werden Basistechniken (Stände und die Fortbewegung in ihnen, Schlag-, Tritt-, und Blocktechniken) gelehrt, die erst die Grundlage für ein erfolgreiches Kämpfen schaffen. Zur Motivation trägt auch die Möglichkeit bei, regelmässig an Gürtelprüfungen teilzunehmen und sich so immer neue Ziele zu setzen.
Der Gründer – Masutatsu Oyama
Schon im jungen Alter widmete Oyama sich verschiedenen Kampfsportarten wie Judo, Kempo, Boxen und Gojuryu. Als er Gichin Funakoshi und sein Karate kennen lernte, war er sehr beeindruckt. 1946 trainierte der 23-jährige Oyama unermüdlich auf den Berg Miobu in Japan in völliger Abgeschiedenheit. Dort entwickelte er die Grundlage des heutigen Kyokushin Karate. Nach zwei Jahren verliess Oyama den Berg gerüstet für die nationalen Meisterschaften in Japan, die er auch gewann.
Im Juni 1964 wurde das heutige Hauptquartier Honbu offiziell eingeweiht. Anlässlich dieses Ereignisses verlieh Oyama seinem Kampfstil die Bezeichnung “Kyokushinkai” (der Stil der entgültigen Wahrheit). Heute ist dieser Stil in der ganzen Welt verbreitet.
Sosai Masutatsu Oyama verstarb am 26. April 1994.
Der Verband – SSKA
Swiss Shinkyokushin Association SSKA wurde am 1. Juni 2005 von Peter Steinmann mit Unterstützung von Luigi Polimeno gegründet. Die SSKA wird nach dem Vorbild von Japan mit dem Branch Chief-System geführt.
www.shinkyokushin.ch






