Das Unmögliche wird möglich in Japan

30 Juni 2018 - Dojo, News   

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Am 23. und 24. Juni fand in Tokyo das grösste Kyokushin Karate Turnier mit 3′000 Teilnehmern statt. Mit dabei war auch das Tomodachi Dojo, und dies erfolgreicher als erwartet!

Als Erstes fanden die Team Wettkämpfe statt. Senpai Carla und die Senseis Ciril & An traten als einziges Europäisches Team an. Als sie in der dritten Runde die letztjährigen Gewinner überraschend schlugen, zogen sie das erste Mal die Aufmerksamkeit der Japaner auf sich. Damit hatte niemand gerechnet. Für den Einzug ins Final reichte die Performance nicht. Das Basisvertrauen, später im Einzel Wettkampf etwas bewirken zu können, war aber bei allen drei gewachsen.

Sensei An hatte aus ihren Fehler an der letzten EM gelernt. Ihr mentaler Fokus auf das Turnier in Japan war trotz einer Fuss Verletzung wieder da und Sensei Luigi stand ihr als Coach zur Seite. Es geling ihr in der Kategorie ü35 in allen Runden jeweils alle Schiedsrichterstimmen für sich zu gewinnen. Gleichzeitig kämpfte sich Carla auf dem Tatami nebenan in der Kategorie 19 bis 35 Jahren zum zweiten Platz. Für die Schweiz eine völlig unerwartete und sehr stolze Bilanz.

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Am zweiten Wettkampftag startete Mirko in der Kategorie Kumite. Sein Kanadischer Gegner konnte mehr Druck aufbauen und so den Kampf für sich gewinnen. Was bleibt ist eine aussergewöhnliche Erfahrung, den ihm niemand nehmen kann.

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Die Japaner sind Weltmeister im Bereich Organisieren. Jung und Alt kämpften an zwei Tagen auf nicht weniger als zwölf Wettkampfflächen gleichzeitig um die Ehre. Die detaillierte Kommunikation im Vorfeld sowie die Organisation vor Ort gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf. Zusätzlich im Vorfeld war in die Wege geleitet wo und wann wir in Tokyo trainieren konnten. So waren wir mehrmals bei Shihan Tsukamoto zu Gast wie auch bei Shihan Koi.

Bereits vor dem Turnier haben wir gemeinsamen mit unseren Freunden aus Bayern und Österreich das Grab vom Kyokushin Karate Gründer Sosai Oyama und das ehemalige Honbu Dojo in Ikebukuro besucht. Auch bei dieser Reise wurden wir daran erinnert, dass wir als Europäer im Bereich Disziplin, Respekt und Umgang noch sehr viel lernen können. Wir sind sehr dankbar für die vielen neuen Eindrücke!

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