Auch privat Fullkontakt
Für die verheirateten An (31) und Luigi (34) Polimeno aus Wiezikon ist Karate grundsätzlich eine Lebenseinstellung und die Sparte Fullkontakt-Karate eine Leidenschaft, die sie gepackt hat und auch privat nicht mehr loslassen wird.
Wie die gebürtige Belgierin An sagt, ist es eine Leidenschaft, die manchmal auch etwas Leiden schafft, denn beim Fullkontakt-Karate (Kumite) kann es schon mal schmerzen. «Blaue Flecken gehören dazu, aber wirklich schwere Verletzungen gibt es eher selten. Wenn man sich entschieden hat, sich einem Gegner, respektive einer Gegnerin zu stellen trainiert man entsprechend und ist psychisch wie physisch auf der Höhe und mental auch bereit», meint An. An und Luigi Polimeno legen grossen Wert darauf, dass auch im harten Fight des Fullkontakt-Karate sehr wohl klare Regeln bestehen und der Respekt vor dem Gegner über allem steht. «Sobald der Gegner Schmerzen verspürt oder sich nicht mehr wehren kann, zeigt er das an und der Kampf wird sofort unterbrochen.
Das Energiebündel
An kämpfte bis zu ihrer fünfjährigen Babypause vor allem in der Sparte Fullkontakt, besitzt den schwarzen Gurt und den 1. Dan-Grad. Die Fachfrau im Marketingbereich lernte in einem Trainingslager den Schweizer Luigi Polimeno kennen. Daraus entstand Liebe auch eine Bande fürs Leben, inzwischen zusätzlich belebt durch die kleine Tochter. Im Jahr 1992, als sie mit 14 Jahren mit dem Kyokushin Karate anfing, hätte sie nie gedacht, dass dieser faszinierende Sport ihr Leben so tiefgehend beeinflussen und prägen würde. Trotz fast unbändiger Energie war sie fasziniert
von der Disziplin, dem Respekt, dem Teamgeist und vor allem dem speziellen Spirit dieser Kampfsportart. An wurde mehrfache belgische Meisterin und war auch mit dem Nationalteam unterwegs. «Als ich mich mit 14 vertieft mit der Materie und der Sportart Karate befasste, wusste ich, dass dies meine Zukunft ist, denn die Disziplin und Korrektheit, trotz hartem Kampf, überzeugten und begeisterten mich. Karate, und speziell Fullkontakt-Katare, ist nicht einfach eine harte Sportart, sondern eine sehr tiefgehende und umfassende Lebenseinstellung mit klaren Regeln.»
Der besonnene Kämpfer
Wer bei Karate- und vor allem Fullkontakt-Karatekämpfern Schlägertypen vermutet, hat weit gefehlt. Auch Luigi Polimeno ist ein besonnener Kämpfer, der die Disziplin und den Respekt vor den Schmerz setzt. Der fünffache Schweizermeister und Teilnehmer an Europameisterschaften in der Sparte Kata (Technik-Choreographie) hat schon in seiner Schulzeit mit Karate begonnen und entwickelte diese Kunst bis zur Meisterschaft mit dem schwarzen Gurt und dem 3. Dan. «Ich finde im Karate die Einstellung und Lebensenergie, die für mich im täglichen Leben wertvoll ist. Wenn es Kondition und Gesundheit zulassen, werde ich noch einige Jahre wettkampfmässig weitermachen und hoffe, weitere Titel zu gewinnen», so Polimeno, der auch als Schieds- und Kampfrichter auf den internationalen Matten im Einsatz ist.
Zwei Titel nach Wiezikon holen
Für den fünffachen Kata-Schweizermeister Luigi Polimeno ist klar, dass er an den kommenden Schweizermeisterschaften den im letzten Jahr verlorenen Titel wieder nach Wiezikon zurückholen will. «Es war eine knappe aber sportlich klare Niederlage. Ich habe inzwischen noch mehr trainiert und mich vor allem auch im Bereich Boxen fundiert weitergebildet», so Polimeno. Auch seine Frau An will nach der Babypause wieder einsteigen. «Auch wenn ich mich nicht mehr zwingend auf der internationalen Bühne behaupten will, möchte ich mich aber in der Schweiz wieder nach vorne fighten und hoffe, schon in diesem Jahr auch den Frauentitel nach Wiezikon zu holen.»
Eigenes Dojo in Sirnach
An und Luigi Polimeno eröffnen ab Mai 2009 in Sirnach ein eigenes Dojo für Kyokushinkai-Karate, Fullkontakt und Kumite. «Es ist zwar eine Karateschule, aber der Club soll geführt werden wie ein Verein, der keinen Gewinn abwerfen, aber doch kostenneutral selbsttragend sein soll. Es hat keinen kommerziellen Hintergrund, sondern es soll eine Gemeinschaft werden, wo sich Freunde treffen, die gemeinsam auch ausserhalb des Dojos Freizeit verbringen wollen», sagt An. Weitere Informationen über das erste Dojo im Kanton Thurgau erfährt man schon bald auf www.tomodachi-dojo.ch. Tomodachi bedeutet übrigens Freunde und Freundschaft.
Text: Hermann Rüegg, für die Wiler Nachrichten


Gratuliere euch! Das fängt ja im Bereich der Public Relations gerade mal richtig gut an! Bis bald
Hei ihr zwei,super Sache
Wir Gratulieren euch und wünschen viel Erfolg. Wir sind Stolz auf euch
Ciao und bis bald.
Amaaaai Schone website! Veel succes gewenst met de dojo! Ik ben zeker van dat er heel wat kampioenen gaan worden geproduceerd!
Groetjes,
Hin!
Osu!
Gratuliere herzlichst zu eurem neuen Dojo, lg aus dem Ländle, Birgit
Osu An und Luigi, ich möchte euch herzlichst zur sehr schön gelungenen Website grautlieren und euch für euer neu eröffnetes Dojo viel Erfolg und jede Menge Spass wünschen. MAcht wieter wie bisher, dann werdet ihr bestimmt viel Freude haben. Liebe Grüsse und ein kräftiges Osu aus Österreich, sendet euch René
hallo ihr zwei,
was für eine wunderschöne homepage! auch von meiner seite viel spass und erfolg mit eurem neuen dojo. komm dann auch mal gerne vorbei…
liebe grüsse, loredana
Wat een tof initiatief: een eigen dojo met een prachtige website met sfeervolle foto’s. Ik ben trots op jullie, An en Luigi! Jullie enthousiasme krijgt navolging want kleine spruit Yara is blijkbaar een geboren karateka.
Proficiat met de website , ik volg jullie hier op de voet hoor ! Geeft toch een gevoel van dichterbij zijn. Fotos van “ballet” van Luigi zijn mooi , héél sierlijk.
Lieve groeten.
Danke Euch beiden für den Hinweis, euere Homepage ist super schön geworden und an die fkk (damit es keine ? gibt -face karate kurse) erinnere ich mich immer wieder gerne. Viel Erfolg und hoffentlich bis bald
Umärmelung Manuela
hoi zämä…
das training und co. am freitag war echt super. merci für alles.
glg nadja